Perverted Soul Patterns

Pervertierte Seelenmuster


Perverted Soul Patterns
Torah-Abschnitt VAYEZE – Bereschit (1. Mose) 28:10-32:2

ATG – Süchtige wenden sich zu Gott – Teil 6

Shabbat Shalom, meine lieben Geschwister!

Es ist Zeit für den sechsten Teil der Sonderreihe, die auf meinem Buch “ATG – Süchtige wenden sich zu Gott” basiert. Einsichten, die der Herr mir über die Behandlung von Süchtigen gegeben hat, können vor viel Frustration bewahren und das Leben vieler Süchtiger verändern, die sich Gott zuwenden.

Pervertierte Seelenmuster

Leugnen bedeutet, dass eine Person sich weigert, die Realität anzuschauen und sie als das zu sehen, was sie ist. Er/sie gibt vor, dass etwas nicht existiert oder dass es anders ist, als es in Wirklichkeit ist. Leugnen sagt: “Mir geht es gut. Mit mir ist alles in Ordnung. Ich habe nur ein “kleines Problem”, das ist alles! Nichts tut mir weh. Es ist nur so, dass sich mein Leben ‘so entwickelt’ hat.”. Leugnen ist wie eine dicke Wand des Selbstschutzes, die verhindert, dass man die Wurzel des Problems erkennt und sich ihr stellt. Es “schützt” einen Süchtigen vor wahrer Überführung und Buße, indem es die Sündhaftigkeit seines Lebensstils und dessen Folgen leugnet indem ständig andere dafür verantwortlich gemacht werden. Das Leugnen nährt sich von ständigen Lügen, die die Realität im Kopf des Süchtigen verfälschen und so anpassen, dass sie irgendwie “aushaltbar” ist. Die Angst vor der “nackten Wahrheit” führt dazu, dass sie sich selbst und andere ständig belügen.

Die Bibel sagt uns, dass es die “Wahrheit ist, die uns frei macht”, und dass Yeshua “der Weg, die Wahrheit und das Leben” ist (nach Johannes 8:32 und Johannes 14:6). Ein Süchtiger muss Yeshua begegnen, der “die Wahrheit selbst” ist, die von der “Macht des Satans, des Vaters der Lüge”, befreit, der ein Lügner von Anfang an war (Johannes 8,44).

Damit ein Süchtiger wirklich gerettet und befreit werden kann, muss er in der Lage sein, Sünde und Lügen zu hassen und seinen Zustand als das zu sehen, was er ist. Nicht als psychologisches Problem, sondern als Sündenproblem. Die einzige Lösung ist vollständige Buße und die Anwendung des Blutes Yeshuas. Dadurch wird die Sünde vergeben und getilgt.

Aufgrund des Musters von Ableugnen und Lügen ist ein Süchtiger nicht in der Lage, mit jemandem eine gesunde Beziehung aufzubauen, obwohl es so aussieht, als wäre er jemandes “guter Freund” oder als würde er seinen Ehepartner “lieben”. Jedoch wird sein/ihr ständiger ‘Selbstschutz’ vor der Realität durch Leugnen, Lügen und Manipulation ständig einen Kurzschluss von Beziehungen sowie Streitigkeiten und eine Reihe von täglichen Betrügereien verursachen, die ihren Partner oder “Freund” verletzen werden. Ein Süchtiger ist unfähig, jemanden zu lieben. Er ist ein Konsument, kein Liebhaber. Der Ehepartner oder der Freund wird in der Beziehung missbraucht und enttäuscht; ist aber zu sehr verstrickt, um das zu stoppen, denn die dämonischen Seelententakel sind bereits am Werk, sich tief in die Seele des Partners zu “graben” und sein/ihr Leben auszusaugen. Der Partner wird große Wut entwickeln und sich ständig betrogen und belogen fühlen. Die Bibel sagt uns, dass ein Lügner diejenigen hasst, die er anlügt. (Sprüche 26:28)

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Viele Süchtige lernen, sehr charmant zu sein: Sie sind Experten darin, andere emotional zu manipulieren, um aus ihnen das herauszuholen, was sie “brauchen”. Sie kümmern sich nicht um andere, sondern nur um sich selbst. Weil sie so nett oder charmant sein können, geraten viele in die Falle von Intimität mit einem/r Süchtigen und enden sehr verwundet und missbraucht, “benutzt” und fühlen sich sehr schuldig. Wenn sie den Süchtigen verlassen, droht er oder sie, sich umzubringen oder mehr Drogen, Alkohol usw. zu nehmen … und das ist alles die Schuld des Partners!

Die Wahrheit ist, dass der Süchtige “in Schwierigkeiten” war, bevor er/sie den bestimmten Partner oder Freund traf, und es nicht dessen Schuld ist, wenn etwas schief geht. ATGs müssen lernen, Verantwortung für ihre eigene Sünde zu übernehmen und zwar durch Buße und die Annahme von Gottes Gnade, Vergebung und verändernder Kraft. ATGs müssen einem liebenden, aber heiligen Gott begegnen, der Sünde vergibt, sie aber nicht einfach toleriert.

Grenzen und falsches Mitgefühl

ATGs scheinen viel zu leiden, besonders dann, wenn sie betrunken sind, unter Drogen stehen, oder sich in den ersten Phasen der Wiederherstellung der Seele befinden. Weil sie so “bedürftig” nach Liebe und Verständnis erscheinen, entwickeln viele Menschen ein falsches Mitgefühl für die Süchtigen. “Falsches Mitgefühl” ist ein Begriff, den ich verwende, um Mitgefühl, das eine Reaktion des ‘Fleisches’, die auf Schuldgefühlen als Reaktion auf Manipulationen gründet, zu bezeichnen. Wahres Mitgefühl, wie Yeshua es beispielhaft zeigt, bringt ein Wunder hervor.

“Als Yeshua aus dem Boot stieg und die vielen Menschen sah, ergriff Ihn tiefes Mitgefühl, und Er heilte die Kranken.” Matthäus 14:14

Falsches Mitgefühl bewirkt, dass Selbstzentriertheit und dämonische Seelententakel wachsen und daher ist es sehr schädlich. Der Süchtige ‘nährt’ sich von falschem Mitgefühl, das durch emotionale Manipulation herbeigeführt wird. Die Bibel sagt:

“Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein.” Matthäus 5:37a

Wenn man sich um Süchtige kümmert, muss man die Grenzen klar aufzeigen. Wenn du einmal “NEIN” zu etwas sagst, dann lasse dich nicht von falschem Mitgefühl dazu bringen, deine Meinung zu ändern. Denn das bedeutet, dass DST (dämonischen Seelententakel) “am Werk” sind und du in eine emotionale Seelenbindung in verstrickt worden bist. Wenn du nicht in der Lage bist, deine Grenzen festzustellen, ohne sie zu ändern, wirst du deine Fähigkeit verlieren, dich um einen ATG zu kümmern. Denke daran, dass der Süchtige sehr charmant sein kann und weiß, wie er dich an deiner Schwachstelle packen kann, damit du nachgibst. Passt auf, wenn er fleht: “Nur diesmal”. “Nur noch 10 Minuten. ” “Lass mich rausgehen, ich verspreche, ich werde anständig sein.” Sei stark, wenn er/sie Drohungen, wie: “Wenn du mich nicht gehen lässt, ersticke ich. Ich habe Klaustrophobie.” Oder “Ich werde dich schlagen.” Die Süchtigen können noch heftiger werden und verbalen Missbrauch einsetzen, um dich, deinen Ruf und deine Mutter anzugreifen. Es ist erstaunlich, was aus dem Mund eines Süchtigen kommt, sobald Grenzen gesetzt sind. Er/sie wird alles tun, um zu versuchen, deinen Willen zu beugen.

Wichtig: Lasse deinen Willen nicht verbiegen, sondern verweise ihn einfach auf ein anderes ‘Geschwisterkind’, und wenn das nicht funktioniert, zuerst auf die “Mutter”; dann auf den “Vater”. Versuche, persönliche Konfrontationen zu vermeiden, da die dämonischen Seelententakel (DST) dann am aktivsten sind. Alle Diener und Berater im Haus müssen “ihren Akt zusammenhalten” und dasselbe sagen, damit verhindert wird, dass Manipulationen erfolgreich sind und die DST anwachsen.

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Schütze deine persönlichen Grenzen

Lass dein ‘JA’ ein ‘JA’ und dein ‘NEIN’ ein ‘NEIN’ sein. Vermeide durch Weisheit von oben persönliche Auseinandersetzungen. Stärke dich im Gebet und im Wort. Erlaube nicht, dass die Fürsorge für einen Süchtigen dich beraubt und aus deiner Zeit mit Gott herausmanipuliert. Du hast nichts zu geben, wenn du nicht mit Gottes Geist und dem Wort erfüllt bist. Wenn du einen Ehepartner hast, halte die Grenzen dieser Beziehung stabil. Erlaube nicht, dass deine Arbeit für/mit einem Abhängigen dich beraubt oder in die Beziehung zu deinem Ehepartner eingreift.

Denke daran, dass Süchtige Konsumenten sind, die nie nie genug haben – also lerne, deine Dienstzeit für sie zu begrenzen. Es ist in Ordnung, zu sagen: “Ich bin beschäftigt.”, “Nicht jetzt.” oder “Später.” Süchtige werden immer versuchen, dir Schuldgefühle einzureden, wenn du dich nicht sofort um sie kümmerst – so als ob alles dringend wäre. Lerne, dich nicht von einer ständigen ‘falschen Dringlichkeit’ mitreißen zu lassen und lerne, in Gottes Frieden und Seinem Zeitplan zu leben. Bete viel im Geist.

Wird fortgesetzt…

Eure israelischen Mentoren und Freunde

Hauptbischöfin Dominiquae und Rabbi Baruch Bierman

Archbishop Dominiquae and Rabbi Baruch Bierman

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Buch der Woche: ATG – Süchtige wenden sich zu Gott

Der biblische Weg zum Umgang mit Süchtigen und Süchten

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