Wounded by religion

Verwundet durch Religion


Wounded by religion
Torah-Abschnitt WAJIKRA – (3. Mose) 1:1-5:26(6:7)*

Meine Geschichte

Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.” 2. Korinther‬ 3:6‬b‬‬‬‬‬‬‬‬

Was hat mich als 14-jähriges Mädchen dazu gebracht, eine energische Entscheidung zu treffen, nicht länger gläubig zu sein und Jesus für immer abzulehnen?

Ich wuchs als Tochter von Pfingstgläubigen auf; mein Großvater war Prediger. Sein Vater war ein Jude aus Polen, der nach Russland umgesiedelt war und eine Frau aus Sibirien geheiratet hatte. Als mein Großvater fünf Jahre alt war, starb sein Vater, und einige Jahre später (während des Zweiten Weltkriegs) flohen sie über die Grenze nach Finnland. Als kleiner Junge arbeitete er schwer im Wald. Als Folge davon und von Unterernährung war er sein ganzes Leben lang kränklich und entwickelte sogar einen Buckel. In der Pfingstkirche fand er seinen Trost und wurde Evangelist und Prediger. Er wusste nicht viel über den Heiligen Geist, aber sorgte dafür, dass gründlich inhaltlich bestimmt wurde, was Sünde ist. In seinen alten Tagen wurde er jedoch sanfter. Ich erinnere mich, wie ich ihm aus der Bibel vorlas, als er schon fast völlig blind war. Damals hatte ich ein komplettes Punk-Make-up, aber er konnte es nicht sehen, also lächelte er einfach, als ich ihm seine Lieblingsschriftstellen vorlas und ihm sein liebstes Lied, das “Schöne Land”, sang, in das er sich sehnte, zu gehen. Nicht lange danach kam seine Zeit, in dieses Land zu gehen, und er folgte meiner Großmutter, die vor ihm gestorben war.

Wie mein Großvater wollte ich Evangelistin werden. Während meiner ganzen Kindheit liebte ich Jesus leidenschaftlich und evangelisierte sogar meine Schulkameraden. Ich besuchte die jährlichen charismatischen Sommerlager mit meiner besten Freundin, deren Gemeinde ich begonnen hatte, zu besuchen. Nachdem meine Eltern mir im Alter von 10 Jahren erlaubt hatten, „Run Baby Run“ von Nicky Cruz zu lesen, wollte ich nichts anderes, als Straßenevangelistin in New York City zu werden. Ich erhielt viele Prophezeiungen darüber, dass ich von Gott eine Berufung habe, sein Werk zu tun. Ich konnte kaum die spannende Zukunft erwarten! Auch konnte ich nicht verstehen, warum jemand rauchen oder trinken wollte – schon ein kleiner Fehler brachte mich dazu, verzweifelt Gottes Vergebung zu erflehen und mich überwältigend schuldig zu fühlen. In der Bibel hatte ich viele Stellen über Gericht unterstrichen, wie z.B.: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“, und den Endteil über die Gnade weggelassen. Ich fühlte mich nicht nur für mein eigenes Seelenheil verantwortlich, sondern auch für das aller anderen Menschen um mich herum. Es war eine schwere Bürde.

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Feurig im Glauben, aber immer mit Schuldgefühlen – das war die Geschichte meiner Kindheit. Ich spürte den Heiligen Geist und die Gegenwart Yeschuas und fühlte eine gewaltige Freude, aber auf der anderen Seite fühlte ich mich immer schuldig und unter Gericht stehend. So wurde ich zu einer sachkundigen Richterin über mich selbst und über andere. Ich versuchte, eine Retterin zu sein – ich versuchte, alle in Ordnung zu bringen. Ich versuchte, andere zum Glauben zu zwingen. Denn wenn sie nicht gläubig würden, glaubte ich, daß das alles meine Schuld wäre. Ich war wütend und die Wut wuchs in mir wie ein hungriges Raubtier. Ich liebte und hasste Gott gleichzeitig. Verzweifelt sehnte ich mich nach Liebe und Annahme, aber es gab keine zuverlässigen Erwachsenen, mit denen ich wirklich hätte reden können. Ich versuchte, mein Leben unter Kontrolle zu haben und hasste es gleichzeitig, selbst kontrolliert zu werden. Meine Eltern sagen, dass ich das störrischste Kind war, das man sich vorstellen konnte – aufzugeben oder sogar nur ein Spiel zu verlieren, verängstigte mich so, dass ich darüber endlos stritt. Schwäche zu zeigen, bedeutete in meinen Augen, dass ich versagt hatte – versagt darin, fehlerfrei zu sein und mich selbst zu beherrschen, um Sicherheit zu erlangen. Ich war einsam, aber gleichzeitig fühlte ich mich stark – ich konnte überleben, leiten, Menschen zum Glauben bringen und meine Eltern korrigieren, damit sie bessere Christen wurden. Ich hatte einen starken Charakter und war eine geborene Anführerin, die neue Spiele erfand und anderen Kindern Anweisungen gab. Eine ganze Reihe von Teenagern brachte ich dazu, ein Gospelkonzert zu verlassen, an dem wir teilnahmen, weil ich behauptete, dass der Gebrauch von Trommeln in der Anbetung sündhaft sei. Ich war Mitglied der Gemeinde geworden, in die meine beste Freundin und ihre Familie gingen, und dort waren alle Instrumente außer Klavier und Gitarre streng verboten (so wie auch in die Hände klatschen verboten war). Ihrer Meinung nach war dies die einzig wahre Kirche, zu der man gehören konnte. In Wirklichkeit war es eher eine Sekte. Aber zur gleichen Zeit – und weil die Menschen so hungrig waren – berührte uns der Heilige Geist in den Sommerlagern und wir beteten manchmal stundenlang in Zungen. Diese Erweckungsflamme wurde aber bald durch religiöse Flammen von Gericht und Gesetzlichkeit auf eine rabiate Art gelöscht.

Dann geschahen einige Dinge, die mein Vertrauen in meine Eltern und in Gott auf schockierende Weise zerstörten. Mein einziger Trost in dieser schwierigen Zeit war eine pfingstliche Predigtkassette, die mir von jemandem geschenkt worden war. Sie lehrte mich, Gott für alle bösen Dinge zu danken und ihn dafür zu loben und sie als Gaben Gottes anzunehmen, als sein Training und seine Prüfung, und daran zu glauben, dass dies zu meinem Besten sei. Immer und immer wieder hörte ich mir die Aufnahme an und versuchte, Ihm für die Sünde zu danken, die mein Vertrauen zerstört hatte und mich dazu zwang, Träger eines schmerzhaften Familiengeheimnisses zu werden.

Gott war in meinen Augen völlig gespalten. Die sichere, freudige Gegenwart Jesu wurde in mir ganz und gar durch das Bild eines bösen Gottes zerteilt, der immer „zum Besten“ prüfen, erziehen und Tests schicken wollte – um zu reinigen, zu richten und andauernde Schuldgefühle zu bringen. Der Gott des Gesetzes, der Gott des Alten Testaments und die Art und Weise, wie er uns von unseren Predigern vorgestellt worden war fühlte sich völlig abgetrennt von der Gegenwart des Heiligen Geistes an, der mir geholfen hatte, seit ich ein kleines Mädchen war. Im Alter von 15 Jahren traf ich meine Entscheidung, Gott für immer abzusagen. Ich lief von zu Hause weg und entschied mich, alle gottlosen Dinge auszuprobieren, die ich finden konnte.

Ich erkenne heute, dass ich von der Religion vergewaltigt worden war, ebenso wie auch meine Eltern und deren Eltern. Elohim, unser Schöpfer, der wahre Gott Israels, versuchte zu uns durchzudringen, trotz aller Lügen, die wir über ihn glaubten. Aber wir kannten Ihn nicht wirklich, noch konnten wir Seine Stimme unterscheiden. Ich hatte jedoch seine Gegenwart geschmeckt und das vergaß ich nie. Selbst als ich betrunken war und unter Drogen stand, hörte ich nicht auf, meinen Freunden Jesus zu predigen.

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Schließlich kam der Tag, an dem die Gegenwart meines Schöpfers – ohne Religion – und mit dem süßen Namen Yeschua, meines jüdischen Erlösers, zu mir gebracht wurde. Ich lernte den Guten Gott kennen, den ungeteilten Gott (derselbe Gott in beiden Bündnissen!) und lernte, dass Seine Güte uns zur Umkehr leitet, was nicht Gericht und Scham bedeutet, sondern Vergebung, Rückkehr nach Hause und die Befähigung dazu, seine Wege zu gehen.

..die Gnadengabe Gottes aber (ist) ewiges Leben in Messias Yeshua, unserem Herrn.” Römer 6:23b

Nach und nach fingen die Anzeichen der geistlichen Vergewaltigung an, zu heilen. Ich lernte Yeschua, den jüdischen Messias kennen, anstelle des christlichen “Jesus”, der so umstritten war und in dessen Namen so viele Menschen ermordet worden waren (z. B. Holocaust, spanische Inquisition und mehr). Yeschua ist wie sein Vater, der sich so sehr vom gesetzlichen „Gott des Alten Testaments“ (wie er mir gelehrt worden war) unterscheidet. Ich lernte Abba kennen, und Er war nicht religiös, ebensowenig wie Yeschua. Ich erkannte, dass Er sowohl im Alten als auch im Neuen Bund derselbe Elohim ist, der spricht, und dass sein Wort Ewig ist. Sein Gesetz heißt Torah, und hat nichts mit Gesetzlichkeit zu tun, sondern es bedeutet Weisung/Lehre von unserem liebenden Vater, der unser Bestes will.

Schuld und Scham wurden weggenommen und durch Vertrauen und Liebe ersetzt. Mein alter Meister, die alles umfassende Angst, konnte nicht in der Gegenwart der Liebe bleiben. Sie begann, abzuklingen. Und sie schwindet immer weiter, wenn ich beschließe, der Wahrheit zu glauben, die Er über mich und über sich selbst sagt.

Die geduldige Liebe meiner neuen geistlichen Familie brachte mich vom Tod zum Leben – und ich fand meinen Platz in dem Dienst, der mir den Messias ohne Religion brachte.

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Was mir wirklich half, diesen erstaunliche Weg der Wiederherstellung zu gehen, war das Studieren der von Erzbischöfin Dominiquae Bierman angebotenen GRM-(Israelischen)-Video-Bibelschule. Ich empfehle sie allen, die in irgendeiner Form des Christentums aufgewachsen sind und die gegebenenfalls durch die Religion verletzt worden sind. Die Bibelschule wird dich rein waschen – und du wirst eine ganz neue Beziehung zu Yeschua, dem jüdischen Messias, dem fantastischen Löwen aus dem Stamm Juda beginnen können. Wahrheit und Liebe wird dir zur Seite stehen und du lernst den Wahren Vater im Himmel, den Gott Israels, kennen. Hier kannst du Online studieren, sie nach Hause bestellen oder eine Bibelschulgruppe gründen. Klicke auf den folgenden Link für weitere Informationen:

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Meine Sehnsucht ist, dass auch Du heil wirst, wenn du durch Religion verletzt worden bist, und dass Du weißt, dass es Hilfe für dich gibt.

In Seiner Liebe und Gnade,

– H. D.

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Ein Buch, das dich befreien und dein Leben verändern kann!

Den Krebs der Religion entwurzeln

Den Krebs der Religion entwurzeln

Dieses Buch wird Dir und Deinen Lieben helfen, von der zerstörerischen Krankheit genannt “der Krebs der Religion” frei zu werden. Vielleicht denkst Du, daß das eine Botschaft für den Nachbarn von nebenan ist, aber die Erfahrung sagt mir, dass es für Dich ist, da wir alle auf die eine oder andere Art religiöse Geschöpfe sind, ob Jude, Christ, Moslem, Buddhist, Hindu, New Ager, Atheist oder Agnostiker. Diese Botschaft wird bestimmt eine Entdeckungsreise, die Dich in die Freiheit führen wird!

VIDEO: Riesen im Land, Teil 3

Nimm an der Fortsetzung der Lehre von Erzbischöfin Dominiquae Bierman auf der „Die-Nationen-für-Israel-Vereinen-Tour“ teil! Erfahre, wie „Riesen“, d.h. Lügen, an die wir geglaubt haben, bewirken können, dass sich Dinge in unserem Leben wiederholen, bis wir uns diesen Goliaths stellen. So können wir erkennen, dass selbst messianische Gläubige heute Überwinder von Religion und menschlichen Traditionen sein müssen, um in einer echten neuen Bundesbeziehung mit unserem Messias leben zu können. Lügen trennen uns, aber die Wahrheit verbindet uns – mit Ihm und miteinander.

ISRAELREISEN 2019

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Passahfest in der UNIFY-Botschaft in den Hügeln Jerusalems – 17.-18. April 2019
Shavuot-Tour und Heiliges-Feuer-Konferenz – 7.-14. Juni 2019
Sukkoth Israel-Tour – Bibelschule auf Rädern 10.-23. Oktober 2019
Jahreskonferenz der Vereinten Nationen für Israel in Jerusalem 16.-19. Oktober 2019

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